INQA-Coaching
Wann INQA-Coaching sinnvoll ist – und wann nicht
Viele Organisationen wünschen sich weniger zeitaufwändige Handarbeit, weniger Fehlerquellen und mehr Struktur im Alltag.
Manchmal zeigt sich:
Die eigentliche Herausforderung ist größer als die Einführung einer neuen Software – weil Arbeitsweisen, Zuständigkeiten und Zusammenarbeit mitwachsen müssen.
Zum Beispiel,
- weil Wissen zu sehr vom Gedächtnis Einzelner abhängt
- weil Zuständigkeiten unklar geworden sind
- weil nach Personalwechseln Bereiche neu aufgestellt werden müssen
- oder weil Arbeitsweisen und Zusammenarbeit mitwachsen müssen
Genau an dieser Stelle kann das INQA-Coaching ein passender Rahmen sein.
INQA ist kein „Muss“ und auch nicht für jede Organisation der richtige Weg. Sinnvoll wird es vor allem dann, wenn Ihr merkt, dass ein neues System allein nicht reicht – weil Veränderungen gemeinsam getragen werden müssen, weil Abläufe, Zuständigkeiten und Zusammenarbeit mitgedacht werden müssen.
In einem Vorgespräch finden wir heraus, ob dieses Format und seine Rahmenbedingungen zu Eurer Situation passen und ob jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist.
Wann könnte INQA inhaltlich zu Euch passen?
Das Programm unterstützt Organisationen dabei, Veränderungen im Zuge der digitalen Transformation gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden zu gestalten.
Vielleicht kommt Euch das bekannt vor:
- Informationen liegen an verschiedenen Stellen
- Wissen steckt in Köpfen statt in klaren Abläufen
- Nach Personalwechseln muss Fundraising, Kommunikation oder Verwaltung neu sortiert werden
- Zuständigkeiten sind nicht immer eindeutig geregelt
- Vieles funktioniert „irgendwie“, kostet aber unnötig Zeit
- Digitale Lösungen wurden vielleicht schon eingeführt, finden im Alltag aber keine Verwendung
- Niemand hat wirklich Zeit, den Alltag einmal grundsätzlich zu sortieren
INQA-Coaching kann besonders gut passen, wenn …
- mehrere Themen zusammenhängen
- Ihr nicht nur ein neues Tool sucht
- Ihr als Team – ggf. neu zusammengesetzt – tragfähige Lösungen entwickeln wollt
- Ihr Veränderungen gemeinsam gestalten möchtet
- Ihr Euch externe Struktur und Begleitung wünscht
Eher nicht passend ist das Format, wenn …
✖ Ihr „nur schnell ein System auswählen“ wollt
✖ Ihr aktuell keine zeitlichen Ressourcen für einen mehrmonatigen Prozess habt
oder wichtige Beteiligte nicht eingebunden werden können
✖ Ihr die Vorfinanzierung aktuell nicht leisten könnt. Die Förderung wird erst nach dem erfolgreichen Coaching ausgezahlt.
Worum es im INQA-Coaching geht
Organisationen stehen heute vor großen Veränderungen: Digitalisierung, neue Formen der Zusammenarbeit, steigender Druck auf Ressourcen und Wirkung.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Wie stellt Ihr Euch so auf, dass Ihr auch in Zukunft handlungsfähig bleibt?
Im INQA-Coaching geht es deshalb nicht einfach nur um neue Software oder Tools. Sondern darum, Arbeitsrealitäten, Zusammenarbeit und digitale Lösungen sinnvoll miteinander zu verbinden.
Im Mittelpunkt stehen dabei Themen rund um Arbeitsorganisation, Zusammenarbeit, Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit.
- Zusammenarbeit im Team weiterentwickeln
- Rollen und Verantwortlichkeiten klären
- Wissen und Zuständigkeiten besser absichern
- Prozesse an steigende Komplexität und neue Tools anpassen
- Anforderungen an digitale Lösungen sinnvoll strukturieren
- tragfähige Entscheidungen treffen

Konditionen und Förderung des INQA-Coachings
Das INQA-Coaching ist ein gefördertes Programm der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).
Das Programm wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie Mittel des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) finanziert.
Bei bewilligter Förderung bekommt Ihr bis zu 80 % der Beratungskosten zurück.
Dadurch liegt der Eigenanteil vieler Organisationen bei rund 2.000 bis 3.000 € für ein Coaching, das eigentlich 11.000 – 13.000 € kostet.
- Laufzeit insgesamt: 4 – 7 Monate
- darin: mindestens 64 individuell aufgeteilte Beratungsstunden (8 – 12 Beratungstage à 8 Stunden)
- geeignet für Organisationen mit 1 bis 249 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten)
- Jede Organisation kann nur einmal gefördert werden.
Wie läuft ein INQA-Coaching ab?
- Bei Interesse sende ich Euch zunächst weitere Informationen zum Ablauf, zu den Förderbedingungen und zum voraussichtlichen Zeitaufwand zu.
- Wenn das Format danach weiterhin passend wirkt, vereinbaren wir ein unverbindliches Erstgespräch. Dort erzählt Ihr mir von Eurer Situation und wir schauen gemeinsam, ob INQA aus meiner Sicht zu Eurer Organisation passen könnte und wie ein sinnvoller gemeinsamer Prozess aussehen würde.
- Wenn Ihr weitermachen möchtet, nehmt Ihr Kontakt zu einer autorisierten INQA-Beratungsstelle auf, um dort einen Fördercheck zu beantragen.
- Nach der Bewilligung bereiten wir den Prozess gemeinsam organisatorisch vor: Wir vereinbaren Termine, legen Verantwortlichkeiten fest und klären den konkreten Ablauf.
- Danach startet der gemeinsame Arbeitsprozess über mehrere Monate – mit Interviews, Workshops, Gesprächen und konkreter Arbeit an Euren Themen inklusive Dokumentation.
- Am Ende stehen klare nächste Schritte und tragfähige Entscheidungen.
Kontakt
Wenn Ihr Interesse habt und ich Euch relevante Informationen zusenden soll, damit Ihr INQA noch besser versteht, schreibt mir eine Nachricht
Wenn Ihr das lieber in einem kurzen Gespräch klären wollt, lasst uns reden
